„Kaum jemand schätzt meine Arbeit. Lob bekomme ich nur selten - dafür aber richtig Stress, wenn's mal nicht läuft. Objektiv gesehen bin ich für 363 Tage im Jahr gar nicht existent.“
Endlich ist es soweit. Die erste Folge von CSI:Computer Systems Integration (formerly known as Solution Center Live) ist online! In dieser Folge zeigen wir, wie man mit einem Laptop, Solaris 10, ZFS und ein paar USB-Sticks einen Storage Server X4500 für den Hausgebrauch bauen kann:
Wer es selber nachbauen möchte: Der Chefermittler persönlich schreibt über die technischen Hintergründe in seinem Blog.
Viel Spaß!
Der Beitrag wurde
am Freitag, den 2. Februar 2007 um 10:00 Uhr veröffentlicht.
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Erstmal Gratulation zu der gelungen Praesentation! Mit diesem Video hab’ ich es geschafft, ZFS wieder ein paar Leuten mehr naeher zu bringen.
Was mich interessieren wuerde:
* Was passiert, wenn ich alle devices eines vdevs nach dem Mischen an einen einzelnen Hub haenge? Wenn ich ihn gleich danach abstecke, wird der zpool laut Doku sofort offline gehen, da ja ein ganzes vdev fehlt. Ist ZFS in der Lage, die Daten wieder so zu verteilen, dass auch die Redundanz der Controller wieder hergestellt wird?
Hi, danke für das Lob. Freut uns, daß das Video gefallen hat .
Ja, wenn alle Devices eines vdevs an einem Hub hängen und dieser dann abgesteckt wird, ist nicht mehr genug Redundanz da, um den Pool zu nutzen. Die Daten sind ja dann nicht mehr erreichbar. Der Pool muss nicht notwendigerweise offline gehen. Es kann sein, daß noch Daten im Cache sind etc. In unserem Video ist ja was ähnliches passiert: Nach dem Abstecken eines Hubs hatte einer der übriggebliebenen Sticks noch Checksummenfehler. Der Pool war noch “Degraded”, aber teilweise (ohne die fehlenden Daten) nutzbar. Nach dem wieder Anstecken war der Spuk vorbei. Näheres im Solarium-Blog unter: http://blogs.sun.com/solarium/entry/Solaris_ZFS_auf_12_USB .
ZFS kann noch nicht Daten umgruppieren, daran wird zur Zeit noch gearbeitet, z.b. um auch das Freigeben von Devices aus einem Pool zu implementieren (”zpool remove”). ZFS kennt auch momentan Redundanz nur auf Device-Ebene und nicht auf Controller-Ebene. Das heisst, dass wir unsere Redundanz auf Hub-Ebene durch cleveres auswählen der USB-Sticks pro vdev erreichen konnten, ZFS das aber noch nicht weiss. Auch das wird demnächst kommen. Und natürlich kann man all dies auch noch mit SMF integrieren .
[...] For all of you who so far only savoured the visual beauty of our “Build your own X4500 Data Server with ZFS and USB-Sticks” video but didn’t understand a word, here comes the English Version: Again, all the technical details can be found in this blog entry, written by the ZFS guy himself. Enjoy! [...]
Am 5. Februar 2007 um 10:30 Uhr
Erstmal Gratulation zu der gelungen Praesentation! Mit diesem Video hab’ ich es geschafft, ZFS wieder ein paar Leuten mehr naeher zu bringen.
Was mich interessieren wuerde:
* Was passiert, wenn ich alle devices eines vdevs nach dem Mischen an einen einzelnen Hub haenge? Wenn ich ihn gleich danach abstecke, wird der zpool laut Doku sofort offline gehen, da ja ein ganzes vdev fehlt. Ist ZFS in der Lage, die Daten wieder so zu verteilen, dass auch die Redundanz der Controller wieder hergestellt wird?
Am 5. Februar 2007 um 12:20 Uhr
Hi, danke für das Lob. Freut uns, daß das Video gefallen hat
.
Ja, wenn alle Devices eines vdevs an einem Hub hängen und dieser dann abgesteckt wird, ist nicht mehr genug Redundanz da, um den Pool zu nutzen. Die Daten sind ja dann nicht mehr erreichbar. Der Pool muss nicht notwendigerweise offline gehen. Es kann sein, daß noch Daten im Cache sind etc. In unserem Video ist ja was ähnliches passiert: Nach dem Abstecken eines Hubs hatte einer der übriggebliebenen Sticks noch Checksummenfehler. Der Pool war noch “Degraded”, aber teilweise (ohne die fehlenden Daten) nutzbar. Nach dem wieder Anstecken war der Spuk vorbei. Näheres im Solarium-Blog unter: http://blogs.sun.com/solarium/entry/Solaris_ZFS_auf_12_USB .
ZFS kann noch nicht Daten umgruppieren, daran wird zur Zeit noch gearbeitet, z.b. um auch das Freigeben von Devices aus einem Pool zu implementieren (”zpool remove”). ZFS kennt auch momentan Redundanz nur auf Device-Ebene und nicht auf Controller-Ebene. Das heisst, dass wir unsere Redundanz auf Hub-Ebene durch cleveres auswählen der USB-Sticks pro vdev erreichen konnten, ZFS das aber noch nicht weiss. Auch das wird demnächst kommen. Und natürlich kann man all dies auch noch mit SMF integrieren
.
Ciao,
Constantin
Am 13. März 2007 um 13:31 Uhr
[...] For all of you who so far only savoured the visual beauty of our “Build your own X4500 Data Server with ZFS and USB-Sticks” video but didn’t understand a word, here comes the English Version: Again, all the technical details can be found in this blog entry, written by the ZFS guy himself. Enjoy! [...]